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'The Butchart Garden': Ein Paradis für den kultivierten Garten-Kritiker.

  • Autorenbild: Alex
    Alex
  • 28. Mai
  • 4 Min. Lesezeit

Pünktlich zum 1. Mai war ich mit einer befreundeten Person, die wir im Hostel kennengelernt haben, in den Butchart Gardens. Maire konnte leider nicht mit, weil sie arbeiten war, holt das aber sicher nach. Da ihr in letzter Zeit teilweise lange auf neue Beiträge warten musstet, wollte ich euch das nicht vorenthalten.


Außerdem wird das wahrscheinlich ein bilderlastiger Eintrag – was diejenigen freuen wird, denen sonst zu viel Text ist. (Anm. Maire: Ich vermute mal, diese Person kommt gar nicht so weit in dem Blog, aber wir können ja mal abwarten.)

Wenn ihr aber mehr Text wollt, könnt ihr gerne für 20 $ am Tag das Premium-Abo abschließen und euch dort die Langfassung durchlesen. (Anm. Maire: Ja, das ist ein Witz. Alex äußert seine Witze gerne todernst, und ich muss dann immer einschreiten und das erklären, weil manche ihn tatsächlich ernst nehmen. Vielleicht fällt euch da ja die ein oder andere Situation ein, in der ihr auch betroffen wart.)


Ankunft


Die Ankunft mit dem Auto war zu vergleichen wie im Phantasialand in Brühl – was krass ist, weil es sich hier „nur“ um einen Garten handelt. Es gab Parklotsen, Schranken, klare Einweisungen und eine Logistik, die so wirkte, als würden gleich Reisebusse im Minutentakt durchgereicht werden.


Man beachte den Vogel links im Bild. Als ob er dazugehört.
Man beachte den Vogel links im Bild. Als ob er dazugehört.

Dann kamen zwei Ticketkontrollen und eine ausgesprochen gute Beschilderung, damit auch wirklich jeder Amerika- äh Besucher:in die richtige Richtung findet.


Hier der erste Eindruck, wenn man auf den Eingang zusteuert. Es gab im Park viele kleine versteckte Dioramas zu entdecken.
Hier der erste Eindruck, wenn man auf den Eingang zusteuert. Es gab im Park viele kleine versteckte Dioramas zu entdecken.

Wie gesagt, war alles haarklein ausgeschildert. Wirklich idiotensicher wird man da durchgeführt.
Wie gesagt, war alles haarklein ausgeschildert. Wirklich idiotensicher wird man da durchgeführt.



Hier ein paar Impressionen vom Eingangsbereich in den Garten.
Hier ein paar Impressionen vom Eingangsbereich in den Garten.



Die Farbpracht am Anfang ist überwältigend. Und der Park hält das bis zum Ende durch. Überall Blumen aller Art und Farbe, sehr sauber und sehr ordentlich nach englischem Vorbild aufgereiht. Diese Reihen führen einen dann durch den Park – und für alle anderen gibt es Schilder.



Sunken Gardens


Eines der Highlights des Parks – das leider auf Bildern nicht so gut rüberkommt, weil die Tiefe fehlt. Man wird erst durch einen engen Korridor geführt, und dann öffnet es sich schlagartig: Man steht auf einer Erhebung und schaut in ein tiefes Tal voller Blumen und Pflanzen.


Den Moment kann ich euch nur beschreiben – aber selbst mir, als stoischem Vertreter meiner eigenen Art, ist ein ziemlich ehrliches „Oha“ entwichen.



Es war ein bisschen wie in einen Hobbit Garten blicken.
Es war ein bisschen wie in einen Hobbit Garten blicken.


Die Rehe und der Storch standen wohl zu lange dort und sind da selbst versunken.
Die Rehe und der Storch standen wohl zu lange dort und sind da selbst versunken.
Diese Wassershow war am Rande des Gartens.  Hier wurde bewusst das kleine Wasserloch so erhalten wie es ursprünglich war und nur die Sprinkleranlagen eingebaut.
Diese Wassershow war am Rande des Gartens. Hier wurde bewusst das kleine Wasserloch so erhalten wie es ursprünglich war und nur die Sprinkleranlagen eingebaut.
Grüße gehen raus an meine Oma, die so einen im Garten stehen hatte :)
Grüße gehen raus an meine Oma, die so einen im Garten stehen hatte :)
Wenn man unten in den Sunken Gardens war, war dies der Ausblick.
Wenn man unten in den Sunken Gardens war, war dies der Ausblick.
Als Kind wollte ich immer eine Trauerweide haben, unter die ich dann eine Bank stellen kann. Wir haben dann eine gepflanzt mit meinem Vater zusammen, sie hat leider nur einige Jahre überlebt.
Als Kind wollte ich immer eine Trauerweide haben, unter die ich dann eine Bank stellen kann. Wir haben dann eine gepflanzt mit meinem Vater zusammen, sie hat leider nur einige Jahre überlebt.
Manche Abschnitte des Parks  sahen wirklich versunken aus.
Manche Abschnitte des Parks sahen wirklich versunken aus.
Grüße von der anderen Seite des Tulpenwaldes.
Grüße von der anderen Seite des Tulpenwaldes.

Durch den Garten führten zahllose Gänge und Pfade, die alle zu unterschiedlichen Pflanzen führten.
Durch den Garten führten zahllose Gänge und Pfade, die alle zu unterschiedlichen Pflanzen führten.

Japanischer Garten


Der japanische Garten ist nicht so groß wie der Sunken-Gardens-Teil, dafür aber dicht, verwinkelt und voller kleiner Entdeckungen. Mal ein kleines japanisches Fabelwesen-Häuschen, dann ein Torbogen, ein Steinpfad durch einen Teich, eine Bambuswippe, ein knubbeliger japanischer Ahorn – und so weiter.


Auf jeden Fall ein kleines Highlight. Mir hat er fast sogar besser gefallen als der Sunken Garden – aber der „Oha“-Moment fehlte hier, weil im Sunken Garden die Inszenierung mit dieser plötzlichen Öffnung einfach zu gut funktioniert.

Hier sieht man eine kleine Idylle japanischer Art
Hier sieht man eine kleine Idylle japanischer Art


Das Foto verschleiert es ein bisschen, aber das Wasser kommt aus dem Drachen in der Mitte
Das Foto verschleiert es ein bisschen, aber das Wasser kommt aus dem Drachen in der Mitte





Hier dürft ihr mal suchen, wo ich etwas aus dem Foto entfernt habe.
Hier dürft ihr mal suchen, wo ich etwas aus dem Foto entfernt habe.
Urig, oder?
Urig, oder?


Der Garten kommt sogar mit Hafen. Wir sind aber wieder mit dem Van zurück gefahren.
Der Garten kommt sogar mit Hafen. Wir sind aber wieder mit dem Van zurück gefahren.

Soviel Grün, dass ihr das Hauptmotiv fasst garnicht wahrnehmen könnt.
Soviel Grün, dass ihr das Hauptmotiv fasst garnicht wahrnehmen könnt.

Italienischer Garten


Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was diesen Teil besonders „italienisch“ gemacht hat. Ich glaube, sie brauchten einfach noch etwas Drittes, das die anderen Bereiche verbindet. Vielleicht ist „Italien“ im Garten-Universum auch einfach ein Synonym für: „Hier stehen hübsche Sachen, und es ist symmetrisch.“



Achja und Sprinbrunnen gab es auch.
Achja und Sprinbrunnen gab es auch.

Viele Sprinbrunnen....
Viele Sprinbrunnen....
Hier glaube ich, war der Japanische Garten einfach zuklein für, deswegen steht er jetzt im italienischen.
Hier glaube ich, war der Japanische Garten einfach zuklein für, deswegen steht er jetzt im italienischen.
Eine der kanadischen Reedwood Riesenbäume. Leider nicht ganz draufbekommen, trotz Weitwinkel.
Eine der kanadischen Reedwood Riesenbäume. Leider nicht ganz draufbekommen, trotz Weitwinkel.

Restliche Eindrücke


Es gab einen riesigen Souvenirshop mit sehr viel Krams – aber auch eine große Samenbank, hihi, in der man Samen von Pflanzen kaufen konnte, die dort gezüchtet werden. Außerdem gab es einen Pflanzenerkennungsdienst: Man kann Leuten hinter dem Tresen Fotos von Pflanzen aus dem Garten zeigen, und sie sagen einem, worum es sich handelt und was daran besonders ist. Das ist wirklich mal ein schöner Service – wahrscheinlich genutzt von einer eher nischigen Zielgruppe – aber genau solche Details machen den Garten nochmal sympatischer.

 
 
 

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